Berufsschulen: Landkreis setzt sich für wirtschaftsfreundliche Lösungen ein

Ziel ist es, eine verbindliche Sprengelbildung abzuwenden

Landrätin Eva Treu kann den Unmut mehrerer Unternehmer aus dem Landkreis Neu-Ulm sehr gut nachvollziehen. Diese hatten sich kürzlich bei einem Pressegespräch zur Vorstellung der aktuellen Konjunkturprognose über die neue Sprengelbildung im Bereich der Berufsschulen beklagt. „Wir waren in diese Entscheidung nicht eingebunden und sind bereits dran, gemeinsam mit allen Beteiligten eine wirtschaftsfreundliche Lösung voranzubringen“, sagt Landrätin Treu.

Die Kritik bezieht sich auf eine Entscheidung des baden-württembergischen Nachbarlandkreises Biberach sowie des Regierungspräsidiums Tübingen: Ohne die bayerischen Beteiligten vorab zu informieren, wurde dort im Sommer beschlossen, die Ausbildungsberufe Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik ab dem Schuljahr 2026/27 an der Berufsschule in Laupheim neu anzubieten. Hierfür wurde dann eine entsprechende Sprengelbildung für die Landkreise Biberach, Alb-Donau und den Stadtkreis Ulm genehmigt.